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Zahnarzt Laer, Dres. Gerhardus und Martina Kreyenborg

Wurzelbehandlung

Mithilfe der Wurzelkanalbehandlung können Zähne, deren Zahnmark (ugs. „Zahnnerv“) entzündet oder abgestorben ist, häufig noch jahrelang erhalten bleiben. Wir entfernen das entzündete Gewebe und die Bakterien aus den Wurzelkanälen, wobei ein besonders präzises Vorgehen notwendig ist, da für einen Behandlungserfolg alle Bakterien restlos aus sämtlichen Kanälen bis in die Wurzelspitze entfernt werden müssen.

Zahnarzt Laer, Dres. Gerhardus und Martina Kreyenborg

So verläuft eine Wurzelkanalbehandlung:

Zunächst isolieren wir den Zahn mit Kofferdam von der Mundhöhle, damit keine Bakterien eindringen können. Wir entfernen Bakterien und Gewebe, reinigen die Wurzelkanäle mit Handgeräten und Ultraschallinstrumenten und spülen sie zusätzlich mit einer desinfizierenden Lösung.

Anschließend füllen wir die Kanäle mit einem gut verträglichen, thermoplastischen Material (Guttapercha) auf, sodass sie dicht verschlossen sind. Das Besondere an dem Auffüllmaterial: Wenn es erwärmt wird, geht es in einen flüssigen Zustand über, sodass wir die Wurzelkanäle vollständig bis in die Spitzen füllen können. Nach kurzer Zeit erhärtet das Material und verschließt die Kanäle äußerst dicht. Einem erneuten Eindringen von Bakterien kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

Zum Abschluss versorgen wir den Zahn mit einer Füllung oder einer Krone. Sie ersetzen die verlorengegangene Zahnsubstanz und stellen die stabile Struktur des Zahns wieder her.

Sollte die Wurzelkanalbehandlung trotz sorgfältigen Vorgehens nicht erfolgreich sein und die Entzündung erneut ausbrechen, kann die Behandlung wiederholt werden. Gegebenenfalls ist als letzte Möglichkeit, den Zahn zu erhalten, eine chirurgische Wurzelspitzenresektion notwendig.

In der Gesundheitswelt erhalten Sie weitere Informationen über die Wurzelkanalbehandlung.